Feldbergkirche

Donnerstag, 17. August: Aus den Tontiefen der vormittäglichen Bassprobe arbeiteten wir uns hoch hinauf auf den höchsten Gipfel des Schwarzwaldes: den Feldberg. Die einstündige Anreise vom Quartier aus wurde wieder mit tollen Panorama-Ausblicken belohnt. Einige Kombinatsgeschwister fuhren zum Baden an den Schluchsee (kuschelige 19° C warm). Der Rest der Gruppe erklomm den Feldberg-Gipfel – teils zu Fuß, teils per Seilbahn. Ein paar Wolken verhinderten das Alpenpanorama, aber die Blicke auf die Berge der Umgebung, in das dunkle Auge des Feldsees und auf die grasenden Hinterwäldler-Kühe belohnten den Weg.

Die Feldbergkirche – der Ort unseres höchstgelegenen Auftrittsortes auf dieser Reise – irritierte uns anfangs ein wenig. So viel Beton und Kunst kennen wir aus den pommerschen Dorfkirchen nicht. Die Akustik erforderte etwas Einstimmung, aber nachdem wir jedes Lied einmal angeprobt haben, wurden wir etwas sicherer. Das Publikum bestätigte uns mit stehenden Ovationen, dass wir uns offensichtlich ganz gut auf die Akustik eingestimmt hatten. Ein großer Dank von uns an die Organisatoren vor Ort! Wir wurden herzlich begrüßt und fühlten uns gut aufgehoben.

Nach dem Konzert verzehrten wir unser mitgebrachtes Vesper in der Abendsonne am Feldberg. Nachts blickten wir in Anlehnung an Psalm 8 in den sternenklaren Nachthimmel, der uns mit einigen Sternschnuppen beglückte.